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Wie Akupunktur bei Allergien wirkt

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Wer mit einer Allergie zu kämpfen hat, weiß wie lästig die Beschwerden sein können. In den meisten Fällen empfiehlt der Arzt eineImpfung, die sogenannte Hyposensibilisierung. Wenn Sie aber auf die langjährigen Impfungen verzichten wollen, können Sie es auch mit einer Akupunktur-Therapie versuchen. Das Heilverfahren soll vor allem eine positive Auswirkung bei allergischem Asthma und Heuschnupfen haben. 

Traditionelles Heilverfahren

Akupunktur stammt aus der chinesischen Alternativmedizin und findet dort schon seit über 3000 Jahren seine Anwendung um Schmerzen zu lindern. Bei dem Heilverfahren werden kleine Nadeln in bestimmte Körperregionen gestochen, die unsere Lebensenergie auch „Qi“ genannt, unterstützen sollen, um Blockaden des Qi-Flusses zu beseitigen. Dadurch soll der Körper ins Gleichgewicht gebracht werden. Akupunktur kann bei Allergien, Übelkeit, Schwangerschafts-Beschwerden, chronischen Krankheiten und Rückenschmerzen helfen. 

Akupunktur anstatt Hyposensibilisierung

Im Vergleich zu einer Hyposensibilisierung ist eine Therapie mit Akupunkturnadeln weniger riskanter. Bei einer Akupunktur-Behandlung wird dem Allergiker an ganz bestimmten Stellen die Nadeln in die Haut eingestochen. Die traditionelle chinesische Medizin besagt, dass es 400 Punkte am Körper gibt und allein 180 am Ohr. Die Nadeln im Ohr sollen vor allem bei Heuschnupfen den Betroffenen helfen. Heuschnupfen ist die häufigste allergische Erkrankung und Betroffene leiden im Frühling sehr stark unter den Beschwerden. Damit sich der Verlauf reduziert oder sogar die Allergie besiegt werden kann, können die Nadeln wahre Wunder bewirken. Mithilfe der Nadel-Therapie sinkt die Allergie-Bereitschaft des Körpers. Im chinesischen Denken ist Heuschnupfen eine „Windkrankheit“, das heißt die Anwendung verhilft den Wind auszuleiten. Dies ist mit den richtigen Einstichstellen möglich.

Wann sollte ich mit einer Behandlung bei Heuschnupfen beginnen? 

Wenn Sie unter starken Heuschnupfen leiden, sollten Sie bestenfalls vor der Pollen-Saison mit einer Akupunktur-Therapie beginnen. Die Zeit vor der Blüte eignet sich am besten, um Allergien effektiv zu behandeln und das Immunsystem zu stärken. Das Gute an der Akupunktur: Im Normalfall setzt die Wirkung innerhalb weniger Tage bereits ein.

Das weniger erfreuliche an Akupunktur-Behandlungen ist der Preis. Die meisten Allergiker müssen Ihre Akupunktur-Behandlungen selbst zahlen, da sie zu den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) zählen. Die Kosten für eine Behandlung liegen in etwa zwischen 30 und 70 Euro pro Sitzung. Für ein langanhaltendes Ergebnis sind mehrere Anwendungen nötig.  

Von:
Online Redaktion
7. Januar 2022
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