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Body & Mind

Qigong für Ruhe und Ausgeglichenheit

Von Elma Placo 15. Juli 2021
Credit: Unsplash
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Die Traditionelle Chinesische Medizin stellt ganzheitliches Wohlbefinden von Innen und Außen in den Mittelpunkt ihrer Lehre. Spezielle Techniken sollen dabei helfen, Körper, Geist und Seele zu stärken und mit neuer Energie zu füllen. Qigong ist eine dieser Entspannungs- und Bewegungsmethoden. eternal beauty erklärt, was dahinter steckt und wie Qigong funktioniert.

Woher kommt Qigong?

Qigong ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist mehrere 1000 Jahre alt. Doch erst in den vergangenen 50 Jahren konnte sich Qigong in den westlichen Gesellschaften etablieren. Es bildet eine der fünf Säulen in der Traditionell Chinesischen Medizin. Die vier anderen Säulen umfassen Arzneitherapie, Akupunktur, Massagetechniken und individuelle Diätetik-Programme.

Was ist Qigong?

Qigong ist eine Kombination aus Bewegungs-, Meditations- und Entspannungsübungen, die im Sinne der Selbstheilung und Selbsthilfe praktiziert werden. Der Begriff „Qigong“ setzt sich aus den zwei Wörtern „Qi“ (Lebensenergie) und „Gong“ (zu Deutsch „Arbeit“) zusammen. Das Qi fließt durch den gesamten Körper durch sogenannte Meridiane und versorgt ihn mit guter Energie. Wenn es nicht richtig fließt, staut sich diese Energie im Körper und sorgt dafür, dass Ungleichgewichte entstehen. Deshalb soll durch Bewegungs- und Konzentrationsübungen das „Qi“ wieder harmonisiert und zum Fließen gebracht werden.

Zwei Arten

Man unterscheidet zwei Arten von Qigong: Die stille Praktik fokussiert sich auf das Innere, die Arbeit mit dem Geist und die Atmung. Dabei werden nur kleine oder gar keine Bewegungen ausgeführt. Im Gegensatz dazu kommen beim bewegten Qigong zusätzlich fließende Ausführungen von bestimmten Bewegungsabläufen hinzu. Welche Übungen das sind, lässt sich nicht pauschal sagen, da jeder Meister früher sein eigenes Übungssystem hatte und so mit der Zeit unzählige Bewegungen entstanden. Die Vorteile kann man aber pauschal folgendermaßen zusammenfassen:

  • Stimulation des Blut-, Lymph- und Nervensystems
  • Linderung von Beschwerden und Vorbeugung von Krankheiten
  • Stärkung es Immunsystems

Zum Ausprobieren

Eine Übungsreihe, die sich besonders gut für Anfänger eignet, ist die „8 Brokate“. Sie besteht aus insgesamt acht verschiedenen Übungen, welche fließend hintereinander ausgeführt werden. Der Fokus liegt dabei auf der körperlichen Anstrengung und nicht auf der geistigen Meditation. Die Übungen sprechen mehrere Körperregionen gleichzeitig an. Eine weitere bekannte Übung ist das sogenannte „Spiel der fünf Tiere“, die entsprechend ihrer Eigenschaften die fünf Elemente repräsentiert. Durch das Nachahmen der Bewegungen bestimmter Tiere können Sie Ihre Vorstellungs- und Ausdruckskraft trainieren und Emotionen auf spielerische Weise ausdrücken.

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