Body & Mind

Meditation am Mittag – vital durch das Mittagstief

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Wir alle kennen das Gefühl: nach dem Mittagessen fühlen wir uns auf einen Schlag träge und lahm. Sobald die leichte Schläfrigkeit einsetzt, möchten wir am liebsten einen Power-Nap machen. Aber nicht jeder hat die Zeit oder die Möglichkeit sich ein kleines Schläfchen zu gönnen. In diesen Situationen kann Meditation helfen, das Mittagstief zu überwinden. 

Wenn die Mittagsmüdigkeit kommt

Leider sind wir nicht nur nachts müde. Auch tagsüber durchleben wir Phasen, in denen wir uns schläfrig und abgeschlagen fühlen. Mediziner bezeichnen dieses Phänomen als postprandiale Somnolenz. Das Mittagstief ist völlig normal und hängt hauptsächlich von Dauer und der Qualität unseres Nachtschlafs, aber auch vom individuellen Tagesrhythmus ab. Doch nicht nur die Nachruhe ist ausschlaggebend für den Post-Lunch-Dip, wie er im englischen genannt wird, sondern auch unser Mittagessen. Üppiges, schwer Verdauliches und fettreiche Speisen fordern vollen Körpereinsatz. Unser Organismus benötigt jede Energie, die er aufbringen kann, um den Lunch zu verdauen. 

Im Büro oder Zuhause

Dass Meditation am Morgen Energie und Dynamik verleiht, haben wir Ihnen bereits erzählt. Aber auch zur Mittagszeit sind Achtsamkeitsübungen eine effektive Methode, um den Rest des Tages energievoll zu bestreiten. Gerade Stressgeplagte mit vollem Terminkalender können neue Kraft aus den Übungen schöpfen: der Stress fällt ab, innere Ruhe tritt ein und die Konzentrationsfähigkeit nimmt wieder zu. Wenn Sie die Meditation am Arbeitsplatz durchführen, ist es wichtig, sich eine ruhige, ungestörte Atmosphäre zu schaffen. Nutzen Sie die Pause, schalten Sie den Computer ab und stellen Sie Ihr Telefon auf stumm.

Drei effektive Übungen

eternal Beauty hat drei einfache Meditations-Übungen, die Sie stressfrei durch den Rest des Tages begleiten zusammengestellt. Egal ob im Büro oder zu Hause. Wählen Sie zunächst eine komfortable Sitzposition. Die typische Meditationshaltung ist eine Variation des Schneidersitzes, der sogenannte Lotussitz. Allerdings ist diese Haltung kein muss, es geht hauptsächlich darum, dass Sie bequem sitzen. Wem es hilft sich besser zu konzentrieren, darf gerne meditative Musik einschalten.

Atemmeditation: Sobald Sie eine bequeme Sitzposition gefunden haben, schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich ausschließlich auf Ihren Atem. Atmen Sie gleichmäßig und ruhig durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Wie lange Sie die Übung durchführen, bleibt Ihnen überlassen. Es geht hauptsächlich darum zur Ruhe zu kommen und sich entspannter zu fühlen. 

Visuelle Meditation: Bei dieser Übung bleiben die Augen geöffnet. Suchen Sie sich einen bestimmten Punkt im Raum und konzentrieren Sie sich für etwa zehn Sekunden darauf. Das kann eine Pflanze, ein Foto oder auch eine Vase sein. Wenden Sie den Blick ab und und schauen Sie sich um Raum um, bevor Sie sich erneut auf den Gegenstand konzentrieren. Achten Sie dabei auf einen gleichmäßigen Atem.

Malen als Meditation: Malen ist Kinderkram? Stimmt nicht! Denn das Zeichnen kann äußerst meditativ wirken. Schnappen Sie sich also Stift und Zettel und beginnen Sie damit langsam eine Acht zu zeichnen. Fahren Sie die Zahl immer wieder in einer Endlosschleife nach und achten Sie dabei auf einen ruhigen Atem.

Von:
eternal Beauty Redaktion
23. April 2021