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Body & Mind

Anti-Schnarch-Behandlungen

Von Online Redaktion 8. Oktober 2021
Credit: Unsplash
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Schlaf ist sehr wichtig für Körper und Geist. Unser Körper hat in Ruhe Zeit sich zu regenerieren, und jeder Muskel entspannt sich. Doch einen guten Schlaf zu haben, ist nicht immer so leicht. Vor allem dann, wenn es um das Schnarchen geht. Für die Betroffenen und ihre Umgebung kann es zu starken Belastungen kommen. eternal beauty erklärt, was gegen Schnarchen hilft und welche Therapien infrage kommen.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir schnarchen? 

Beim Schnarchen, auch Rhonchopathie genannt, bekommen die Betroffenen schwer Luft. Während des Schlafs zittern beim Atmen das Zäpfchen und der Gaumensegel aufgrund der erschlafften Mundmuskulatur. Dadurch entsteht ein Schnarchgeräusch.

Was ist der Grund für das laute Schnarchen?

Mehrere Faktoren können zum Schnarchen führen. Vor allem ist uns das Schnarchen bei Erkältungen bekannt. Die Nase ist verstopft und das Atmen fällt den Betroffenen schwer, da es die Luft schwer hat, in die Lunge zu kommen. Doch wenn das Schnarchen auf Dauer nicht weg geht, ist das lästig und kann ein Warnzeichen des Körpers für eine ernstere Krankheit darstellen. 

Nichtsdestotrotz neigen Übergewichtige eher zum Schnarchen, da sie mehr Schwierigkeiten haben, gut Luft zu bekommen, da das Fett auch die Atemwege verengt. Ständiger Alkohol- und Nikotinkonsum reduzieren die Atmungsaktivität und fördert wiederum das Schnarchen. In den meisten Fällen ist eine chronische Nasen-Nebenhöhlenentzündung der Grund oder eine schiefe Nasenscheidewand. Menschen, die auf dem Rücken schlafen, sind ebenfalls anfällig nachts zu schnarchen, da in dieser Schlafposition der Zungengrund nach hinten fällt. 

Was können Betroffene dagegen tun?

In den meisten Fällen ist Schnarchen ungefährlich und stellt keine Bedrohung für die Gesundheit dar. Doch was können Sie tun, um das Schnarchen besser unter Kontrolle zu bekommen? 

Wie bei vielem gilt auch hier, eine gesunde Ernährung ist von hoher Bedeutung. Essen Sie möglichst früh zu Abend, denn spätes Essen mindert die Schlafqualität. Idealerweise sollte man auch vier Stunden vor dem Schlafen gehen keinen Alkohol zu sich nehmen. Die Polypen können Sie sich aus den Nebenhöhlen entfernen lassen und bei einer schiefen Nasenscheidewand empfiehlt es sich, diese zu begradigen.

Was tun, wenn gar nichts weiter hilft?

In schwereren Fällen, wie zum Beispiel bei Schlafapnoe, wo die Betroffenen sehr schwer bis keine Luft mehr bekommen, muss dringend ein Arzt aufgesucht werden. eternal beauty erklärt, welche Therapien infrage kommen. 

Bei der nasalen Überdruckbeatmung, nCPAP, tragen Menschen nachts eine Gesichtsmaske, um kontinuierlich Druckluft in die Atemwege zu pumpen. Der Druck sorgt dafür, dass die Atemwege offen bleiben und sich nicht der erschlaffte Rachen im Schlaf verschließt. Moderne Entwicklungen wie die APAP-Therapie (automatische CPAP-Therapie) überwachen den Luftstrom und stellen nur den aktuell benötigten Druck bereit. In besonders schweren Fällen von Schlafapnoe wird die BIPAP-Therapie angewendet. Hierbei lässt sich der erzeugte Druck beim Ein- und Ausatmen separat einstellen.

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