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Yoga Nidra: einzigartige Tiefenentspannung

Credit: Unsplash

Zahlreiche Yoga-Arten haben sich mittlerweile in Deutschland etabliert. Yoga Nidra ist hingegen noch eher unbekannt. Dabei soll genau diese indische Methode der wahre Schatz der Yogapraxis sein. eternal beauty zeigt Ihnen, was Sie von Yoga Nidra erwarten können.

Was ist Yoga Nidra?

Der Begriff „Nidra“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt „Schlaf“, weshalb Yoga Nidra auch als yogischer Schlaf oder bewusster Schlaf bekannt ist. Die Yoga-Disziplin konzentriert sich auf einen Zustand zwischen Bewusstsein und Schlaf. Der Körper liegt dabei regungslos in Shavasana, der Entspannungslage auf dem Rücken, wobei der Geist noch wach ist. Schon nach wenigen Minuten erlebt man eine Kombination aus Meditation, Selbsthypnose, mentalem Training und absoluter Tiefenspannung. Diese Yoga-Disziplin ermöglicht eine ganz neue, einzigartige Bewusstseinsebene.

Alpha-Zustand: Der Schlüssel zu Yoga Nidra

Im sogenannten Alpha-Stadium befinden wir Menschen uns in leichter Entspannung, in Tagträumen, aber dennoch bei Bewusstsein. Diesen Zustand macht sich Yoga Nidra zunutze. Der Zweck besteht darin, das Bewusstsein von der Außenwelt in die eigene Innenwelt zu verlagern. Darin liegt das Geheimnis der Selbstheilung. Vor allem Menschen mit Schlafproblemen oder Suchterkrankungen können sich diese Yoga-Technik zu Nutzen machen. Aber auch jeder andere kann mit Yoga Nidra in seine eigene Gefühlswelt abtauchen und somit Stress effektiv bekämpfen. Anders als man denkt, bedeutet Schlaf nicht vollkommene Entspannung. Er entspannt zwar Verstand und Sinne, aber viel wichtiger ist das innere Selbst. Dieses kann nur durch Achtsamkeit und Bewusstseinspraktiken erreicht werden.

Positive Effekte auf Körper und Geist

  • verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • tieferer Schlaf
  • mehr Energie
  • Lösen von körperlichen Verspannungen
  • Innere Ruhe
  • bewussterer Umgang mit sich selbst und persönlichen Gefühlen
  • bewussterer Umgang mit anderen im persönlichen Umfeld

Die Praxis: Eine Anleitung

Yoga-Nidra wird im Liegen praktiziert und baut auf sieben, immer gleichbleibenden Stufen auf. Es beginnt mit der Liegeposition , der sogenannten „Shavasana“. Nun folgt das Sankalpa, die Intention. Es enthält einen positiven Leitsatz, den Sie verinnerlichen und der Sie durch die Praxis leiten soll. Im Anschluss beginnt die Körperwahrnehmung. Lenken Sie zunächst Ihr Bewusstsein auf die Atmung. Im Anschluss wird Sie ein Lehrender durch die Nyasa führen. Es geht darum, Körperteile in einer festgelegten Reihenfolge wahrzunehmen. Nun werden Sie sich in der Nidra-Stunde mit Visualisierungsübungen dem Unterbewusstsein widmen und es bewusst stimulieren. Bevor die Stunde endet, wird noch einmal Ihr Sankalpa wiederholt. Damit können Sie mit Anweisungen langsam wieder in die äußere Welt zurückfinden. Eine Praxis kann je nach Empfinden 30 bis 60 Minuten dauern.

Von:
Online Redaktion
13. Januar 2024