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Ödeme – Wassereinlagerungen im Körper

Credit: Stocksy

Unser Körper lagert natürlicherweise Wasser ein. Dies äußert sich durch sichtbare Schwellungen am Körper, sogenannte Ödeme. Häufig treten sie an Knöcheln, Beinen, Fingern und sogar im Gesicht auf. Sie deuten auf einen gestörten Flüssigkeitshaushalt hin.

Was ist ein Ödem?

Der Begriff Ödem kommt ursprünglich aus dem Griechischen. Dabei steht das Wort ‚Oidema‘ für ‚Schwellung‘ oder ‚Geschwulst‘. Aufgrund von Überdruck in Blut- und Lymphgefäßen entsteht ein Flüssigkeitsstau im Gewebe. Die Wassereinlagerungen können überall im Körper entstehen. Häufig sind aber vor allem Füße, Beine, Hände, Gesicht oder Bauch betroffen. Da Frauen ein schwächeres Bindegewebe haben als Männer, neigen sie vermehrt zu den Schwellungen. Oft sind die Ursachen für ein Ödem harmlos, aber in seltenen Fällen kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. 

Die Ursachen

Unser Körper besteht bis zu 80 Prozent aus Wasser. Es verteilt sich zwischen den Zellen, Zellzwischenräumen, dem Bindegewebe und in unserem Blut. Ödeme können krankheitsbedingt auftreten, aber auch durch Hormone entstehen. Deshalb sind oft Frauen besonders anfällig für die Wassereinlagerungen. Gerade in der Schwangerschaft sind geschwollene Füße, Beine oder Hände keine Seltenheit. Auch während der Wechseljahre führt der Östrogenüberschuss oft zu Schwellungen. Wer sich dann noch zu wenig bewegt oder lange sitzt, der verstärkt den Effekt noch. Infolge von Entzündungen, Allergien oder Verletzungen kann ebenfalls ein Flüssigkeitsstau entstehen.
Auch Umweltfaktoren beeinflussen die Bildung von Ödemen. Im Sommer führt die Hitze dazu, dass sich die Blutgefäße weiten und das Blut langsamer durch die Venen gepumpt wird. Dadurch entsteht ein höherer Druck, der den Lymphfluss beeinflusst und somit Schwellungen begünstigt. 

Krankheitsbedingter Eiweißmangel

Kolloidosmotische Ödeme entstehen in Folge von Eiweißmangel. Denn Eiweiße sind ein wichtiger Stoff, um Wasser in den Körpergefäßen zu halten. Sobald im Blut ein Eiweißmangel entsteht, tritt Flüssigkeit ins Gewebe über. Allerdings wird es nicht mehr absorbiert. Somit entsteht schließlich ein Ödem. Der Mangel kann durch eine eiweißarme Ernährung bedingt ein, oder durch Nieren- und Lebererkrankungen. 

Die Behandlung

Je nachdem aus welchen Ursachen ein Ödem resultiert, unterscheidet sich auch ihre Behandlung. Bei nicht krankheitsbedingten Einlagerungen reichen meist Kompressionsstrümpfe und regelmäßige Bewegung aus. Verzichten Sie außerdem beim Kochen auf übermäßig Salz, legen Sie ihre geschwollenen Beine hoch oder nehmen Sie entwässernde Lebensmittel wie Reis oder Kartoffeln zu sich.
Wenn die Wassereinlagerungen immer wieder kehren oder gar nicht erst zurückgehen, sollten Sie immer einen Arzt zu Rate ziehen. Bei Ödemen, die zum Beispiel auf Herz- oder Nierenstörungen zurückzuführen sind, verschreibt der Arzt auch entwässernde Medikamente. Bei der Dosierung sollte man auf eine angepasste Flüssigkeitszufuhr achten, um ein Gleichgewicht zwischen Aufnahme und Ausscheidung zu erzielen. 

Von:
eternal Beauty Redaktion
25. März 2021