Face

New Facial Time

Credit: Pexels
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Auch wenn man vertraute Rituale am liebsten konservieren möchte, schadet es doch eigentlich nie, Neuem gegenüber offenzubleiben. So auch beim Blick ins Behandlungsangebot der Kosmetiksalons. Unsere Haut profitiert von neuen Impulsen – auch wenn sie direkt aus der Steckdose kommen.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass ein normales Facial mit Ausreinigung, Pflege und Massage in einem Kosmetikstudio inzwischen schon fast nach einem Relikt aus dem letzten Jahrhundert klingt? Dass die sechzig Minuten, in denen man unter einem Vergrößerungsglas liegt, die Haut händisch von allen Unreinheiten befreit wird, bevor eine Maske und etwas Fingerspitzengefühl folgen, immer seltener angeboten werden? Gesichtsbehandlungen beinhalten heute meist auch eine apparative Komponente. Im Fokus der Treatments stehen technologische Geräte, die man lange nur von dermatologischen Behandlungen bei Problemhaut kannte. Doch genau da kommen wir dem Ursprung dieses Trends schon näher.

In den vergangenen Jahren hat sich unser Bewusstsein davon, was einen schönen Teint ausmacht, verändert. Statt ihn mit allen Möglichkeiten zu covern und damit ins rechte Licht zu rücken, geht es heute um die Erlangung und Aufrechterhaltung einer gesunden Haut. Denn wird sie optimal versorgt und laufen die Zellaktivitäten im Gleichklang, strahlt die Haut auf eine ganz natürliche Art. Erkenntnisse aus der Medizin werden hier genutzt, Pflege und Tools miteinander kombiniert für eine noch bessere Performance, eine höhere Effektivität und ein lang anhaltenderes Ergebnis.

Unter den Tech-Treatments zählen diese drei zu den beliebtesten: Das Jet-Peeling, bei dem ein Wasser-Gas-Gemisch mit Überschallgeschwindigkeit schmerzfrei auf die Haut trifft, ihre oberste Schicht löst und so hochpotente, auf den individuellen Hauttyp abgestimmte Wirkstoffe wie Hyaluronsäure und Vitamine ohne Nadel einschleust. Die Mikrodermabrasion als hautverjüngendes Peeling, bei dem Unreinheiten mithilfe feinster Kristalle abgetragen und direkt abgesaugt werden, während die Bildung neuer Hautzellen angeregt wird. Und das Hydrafacial, das die Haut und ihre Poren unter Wasserzufuhr und dank Vakuumeffekt intensiv reinigt sowie abgestorbene Schüppchen entfernt, bevor ein Wirkstoffmix dank der patentierten Vortex-Technologie in die Haut eingeschleust wird.

Doch auch wenn diese kosmetischen Behandlungen aktuell noch das Schlagwort Trend für sich beanspruchen, gibt es bereits Innovationen, die Jet-Peels und Co. vielleicht schon bald zum alten Eisen zählen lassen. Vega von der in Sauerlach bei München beheimateten Firma Reviderm hat zum Beispiel dieses Potenzial. Die Behandlung basiert auf einer patentierten Radiofrequenztechnologie, die es vermag, Regenerationsprozesse tief in der Haut anzuregen. Genauer gesagt, in einem Bereich zwischen der Dermis – der ersten Schicht unter der Oberhaut – und der Subkutis, in der sich Nerven befinden, Bindegewebsstränge, Blutgefäße und auch adipöses Fett. Wie Studien beweisen, sitzen in dieser Grenzschicht die Adipozyten. Das ist ein Zelltyp, der schädliches weißes Fettgewebe aufbaut und dabei das Bindegewebe, das für Volumen und Spannkraft der Haut essenziell ist, verdrängt. Vega schafft es, die Radiofrequenzströme genau an diese Stelle zu leiten, ohne umliegendes Gewebe zu schädigen. Dort wird eine Wärme von bis zu 43 Grad erzeugt, die die Adipozyten in ihrer Ausdehnung hemmt. So werden die Gesichtskonturen geliftet und die Haut gestrafft. Zugegeben, die Kosmetiksalons der Neuzeit haben schon einiges zu bieten. Doch auf die kleine Massage am Ende des Facials möchte man trotzdem nicht verzichten.

Von:
Online Redaktion
21. Oktober 2021
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