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Basenkuren – Funktion und Wirkungsweise

credit: unsplash

Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist für unseren Körper enorm wichtig. Gerade der Stoffwechsel hängt von dieser Balance ab. Gerät dieser Haushalt aus dem Gleichgewicht, kann es zu einer Übersäuerung kommen, die böse Folgen auf den gesamten Organismus hat. Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen, eignen sich Basenkuren. Dabei werden dem Körper mit Hilfe einer Ernährungsumstellung genügend Basen beigefügt. Hier erfahren Sie alles, was es über die Kur zu wissen gibt. 

Was sind Basenkuren?

Unser Ernährung besteht heutzutage immer öfter aus viel Zucker, einfachen Kohlenhydraten, industriell verarbeiteten Produkten und Alkohol. Gerade wer lange arbeitet oder viel unterwegs ist, hat schlichtweg nicht die Zeit, jeden Tag frisch zu kochen. Eine solche Ernährung ist schädlich für den Körper, da so der Säure-Basen-Haushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten kann. Das führt zu einer Übersäuerung, die Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Nervosität, Gelenkbeschwerden oder sogar Atemnot mit sich bringt. Eine Basenkur hilft dabei, die Säuren zu neutralisieren und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu nutzt man basische Lebensmittel, die den Körper entsäuern können. Es geht dabei nur um eine kurzfristige Ernährungsumstellung, um den Körper zu entlasten, bis der Säure-Base-Haushalt wieder im Gleichgewicht ist.

So funktioniert’s

Der Fokus bei einer Basenkur liegt auf basischen Lebensmitteln. Diese sollten in dieser Zeit also besonders stark auf Ihrem Speiseplan vertreten sein. Bei Bedarf können noch Zusatzprodukte wie pflanzliche Tropfen, Pulver oder spezielle Tees mit der Ernährung kombiniert werden, um den Effekt zu verstärken. Im Normalfall dauert eine Basenkur etwa 3 Monate. Verbesserungen sind aber auch schon nach 2 Monaten erkennbar. Während der Kur wird auf Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte verzichtet, da diese stark säurebildend sind. Besonders wichtig ist der Verzicht auf Zucker. Stattdessen kommen während der Basenkur überwiegend Gemüse, Obst, Trockenfrüchte, Pilze, Gewürze, Sprossen oder Nüsse auf den Teller. Trinken Sie viel Wasser, Kräutertees oder verdünnte Obst- und Gemüsemischungen. Nach den drei Monaten können Sie dann zu Ihrer gewohnten Ernährung zurückgehen, sollten aber weiterhin auf eine gesunde und ausgewogene Lebensweise achten.    

So wirken die Kuren 

Eine Übersäuerung des Körpers kann sehr gefährlich sein und eine Reihe an Nebenwirkungen mit sich bringen. Mit einer Basenkur können Sie sich wirksam schützen. Auch wenn die Ergebnisse einer solchen Kur nicht medizinisch belegt sind und dementsprechend nicht von einer hundertprozentigen Erfolgsrate ausgegangen werden kann, sprechen die Erfahrungen für sich. Bei richtiger Ausführung und genügend Durchhaltevermögen können Basenkuren wirklich etwas bewirken und Begleiterscheinungen einer Übersäuerung deutlich verringern. Im Idealfall sollte die Kur jedoch nicht nur aus Obst und Gemüse bestehen, sondern auf einem vernünftigen Ernährungsplan basieren, der Gerichte auf Basis der erlaubten Lebensmittel enthält. Ergänzende Pulver schützen vor Heißhungerattacken und verstärken den Erfolg somit. Ausschlaggebend für den Erfolg sind insbesondere die ersten Tage. In dieser Zeit ist das Verlangen nach Zucker und den verbotenen Lebensmitteln besonders stark. Haben Sie diese erste Phase aber erst einmal überstanden, gewöhnt sich Ihr Körper an die Umstellung und die restlichen Wochen werden Ihnen deutlich leichter fallen.

Von:
Online Redaktion
21. August 2022