Jetzt Flow Kit bestellen!
Ernährung

Zimt: Entzündungshemmendes Power-Gewürz

Credit: Unsplash

Süßen wie auch herzhaften Gerichten berleiht ein bestimmtes Gewürz eine ganz besondere Note: Zimt. Vor allem in der orientalischen Küche ist es eine wichtige Ingredienz. Es gilt als eines der ältesten Gewürze überhaupt und hat sich im Laufe der Jahrtausende auch einen Ruf als Heilmittel aufgebaut. Wir erklären, welche Vorteile Zimt hat.

Herkunft

Zimt stammt aus der inneren Rinde eines kleinen, tropischen Baumes, dem sogenannten Cinnamomum. Die Bäume sind vor allem in China, Sri Lanka und Bangladesch beheimatet und können bis zu zwölf Meter hoch werden. Für die Gewinnung wird die Rinde geschält und zum Trocknen in die Sonne gelegt, wodurch Zimtstangen entstehen. Die Rinde kann aber auch zu Pulver weiterverarbeitet werden. Man unterscheidet zwei Arten: Ceylon und Cassia. Letzterer sollte aufgrund seiner hohen Cumarin-Werte nicht in zu hohen Mengen verzehrt werden, da es für den Menschen giftig ist. Cumarin ist das natürliche Öl der Rinde, welches dem Zimt sein intensives Aroma verleiht.

Entzündungshemmend

Cumarin wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze. Zusätzlich enthält Zimt auch große Mengen an Polyphenol-Antioxidantien. Antioxidantien können den Körper vor Krankheiten schützen und haben entzündungshemmende Eigenschaften.

Blutzuckerregulierende Wirkung

Zimt ist bekannt für seine blutzuckerregulierenden Eigenschaften und soll bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes unterstützen. Das Gewürz soll die Menge an Glukose verringern, die nach einer Mahlzeit in den Blutkreislauf gelangt. Dies geschieht, indem die dafür verantwortlichen Verdauungsenzyme gestört werden. Als Resultat werden Kohlenhydrate im Verdauungstrakt langsamer abgebaut und der Blutzuckerspiegel steigt nicht rasant an.

Fördert die Darmgesundheit

Einige Gewürze, darunter Zimt, haben präbiotische Eigenschaften, die das Wachstum nützlicher Bakterien fördern und das Wachstum pathogener Bakterien unterdrücken. Daher kann die regelmäßige Aufnahme von Gewürzen in Ihre Ernährung dazu beitragen, die Darmgesundheit zu verbessern.

Von:
Online Redaktion
11. Januar 2024