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Yoga für mehr Balance

Von Pia Scheiblhuber 23. Mai 2021
Credit: Pexels
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Wer sehnt sich nicht nach Ausgeglichenheit im stressigen Alltag?  Balance ist jedoch nichts, das man einfach mal so auftanken kann wie ein paar wohltuende Sonnenstrahlen. Für körperliche und mentale Ausgeglichenheit sollten Sie sich Zeit nehmen. Und mit viel Hingabe Balance-Yoga-Übungen praktizieren.

Bei Asanas wie Baum, Tänzer und Adler handelt es sich nicht einfach nur um eine Yoga-Haltung, die uns Achtsamkeit lehrt und den Körper aus seiner gewöhnlichen Bequemlichkeitshaltung zwingt. Diese Übungen spiegeln die innere Ausgeglichenheit wider und sind ein ehrlicher Gradmesser für die physische wie auch geistige Standfestigkeit.

Balance-Asanas: Spiegel der inneren Ausgeglichenheit

Balanceübungen sehen so einfach aus, doch sind gerade sie sehr anspruchsvoll und anstrengend, da sie den gesamten Körper beanspruchen. Und auch noch einiges an unverkrampfter Konzentration abverlangen. Sie schulen den Gleichgewichtssinn und lassen uns den Körperschwerpunkt bewusst spüren. Sie helfen auch, die Mittelachse entlang der Wirbelsäule auszurichten und vor dem inneren Auge zu verbildlichen.

Die Klassiker: Baum und Tänzer

Die wohl bekannteste Yoga-Pose überhaupt ist der Baum. Auf einem Bein stehend richten Sie Ihre Mittelachse in die Länge und heben die Arme nach oben. Auch der Tänzer ist eine viel praktizierte Asana für mehr Balance. Hinzu kommt hier die Dehnung des inneren Oberschenkels jenes Beins, das man gebeugt über hinten mit einer Hand nach oben zieht. Eine sehr anmutige aber ebenso herausfordernde Pose.

Kleine Balance-Herausforderungen: Krieger III und Adler

Der Krieger III erinnert an eine Standwaage. Auf dem linken Bein stehend beugen Sie den Oberkörper gerade nach vorne. Indem Sie sich vorstellen, dass Oberkörper und rechtes Bein eine gerade Linie bilden, heben Sie das rechte Bein. Diese Position ist anfangs mit sehr viel Wackeln verbunden, lohnt sich aber für eine spürbare Verbesserung des Gleichgewichtssinn. Ähnlich ist es mit der Asana Adler: Hier ist viel Balance gefragt, wenn man ein Bein um das andere schlängelt, dasselbe mit den Armen macht und dabei in die Knie geht.

5 Tipps für erfolgreiche Balance-Einheiten

Weitere empfehlenswerte Balance-Übungen sind der Halbmond und die Krähe. Bei letzterer bilden die Hände das Asana-Fundament und ist definitiv eine fortgeschrittene Yoga-Pose. Doch egal, welche Übungen Sie ausprobieren möchten – das Entscheidende ist, dass Sie stets Folgendes beachten:

  • Nur keine Hast: Nehmen Sie sich Zeit, um in die Position zu kommen.
  • Ruhig und gleichmäßig atmen: Auch bei diesen Übungen ist wie so oft beim Yoga, die richtige Atmung das A und O. Über die Nase ruhige einatmen, Atem kurz halten und dann langsam über den Mund ausatmen.
  • Verbundenheit zur Erde spüren: Es kommt schließlich immer auf eine stabile Basis an.
  • Drishti suchen: Ein Fixpunkt, an dem Sie Ihre Konzentration bündeln, ist wichtig, um nicht gleich wieder aus der Pose zu fallen.
  • Core und Becken stabilisieren: Auch wenn es erst nicht so scheint – jeder Balanceakt braucht auch unterstützende Kraft von der Körpermitte.
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