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Selbstmassage: Diese Tools helfen

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Rückenschmerzen und andere Verspannungen der Muskulatur können im Alltag ziemlich belastend sein. Ein regelmäßiger Besuch im Massagestudio kann die Rettung sein, ist auf Dauer jedoch oft zu kostspielig. Dann kann es hilfreich sein, zwischendurch selbst für Abhilfe zu sorgen. Tools zur Selbstmassage zuhause gibt es einige — wir stellen sie vor.

Die Faszienrolle

Die Faszienrolle ist ein vielseitiges und daher sehr beliebtes Selbstmassage-Tool. Sie besteht in der Regel aus Schaumstoff oder Hartplastik und hilft, Verspannungen und Verklebungen in den Faszien, dem Bindegewebe des Körpers, zu lösen. Dazu legen Sie die Faszienrolle auf den Boden und rollen Sie sanft über Muskeln und Bereiche, die sich verspannt anfühlen. Dies kann Schmerzen lindern und die Flexibilität verbessern. Faszienrollen kosten in der Regel zwischen 15 und 40 Euro.

Massagebälle

Fast jeder kennt die kleinen, handlichen Igelbälle mit den Gummistacheln, die gezielt auf Muskelverspannungen abzielen. Sie sind perfekt für die Anwendung an schwer erreichbaren Stellen, wie Nacken, Schultern, Händen oder Füßen und können durch Druck und Bewegung Knoten und Verspannungen in den Muskeln lösen. Zu haben sind sie ab etwa einem Euro pro Stück und damit besonders kostengünstig.

Massagestäbe

Massagestäbe sind lange, schmale Tools, die speziell für die Behandlung von Muskelverspannungen und Triggerpunkten entwickelt wurden. Sie ermöglichen eine gezielte Druckanwendung und sind ideal für den Nacken, die Schultern und den oberen Rücken. Häufig haben sie eine Vibrationsfunktion, um eine tiefe Stimulation des Gewebes zu ermöglichen. Massagestäbe kosten zwischen 20 und 60 Euro.

Die Massagepistole

Auch diese hochtechnisierten Selbstmassage-Tools erzeugen Vibrationen oder Stöße. Damit sind sie besonders gut geeignet, um tiefsitzende Muskelverspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern. Diese Tools sind oft mit verschiedenen Aufsätzen ausgestattet und haben unterschiedliche Programme, um verschiedene Körperbereiche zu behandeln. Massagepistolen zählen zu den teuersten Selbstmassagetools — sie kosten in der Regel zwischen 50 und 150 Euro.

Die Akupressurmatte

Akupressurmatten sind mit kleinen Kunststoffspitzen oder Nadeln versehene Matten, auf die man sich legt. Sie sollen Druck auf bestimmte Akupunkturpunkte im Körper ausüben, was Entspannung und Schmerzlinderung fördern soll. Akupressurmatten gibt es in unterschiedlichen Preisklassen, von 15 Euro bis 120 Euro.

Triggerpunkt-Tools

Triggerpunkt-Tools, wie beispielsweise Triggerpunkt-Kugeln oder -Stäbe, sind speziell entwickelt, um Triggerpunkte zu behandeln. Das sind kleine, schmerzhafte Knoten in den Muskeln, die oft von Verspannungen und Überlastung herrühren. Die Tools ermöglichen eine gezielte Druckmassage zur Schmerzlinderung. Erhältlich sind sie von 20 bis 40 Euro.

Ätherische Öle

Um die Selbstmassage abzurunden, bietet sich die zusätzliche Verwendung ätherischer Öle an. Diese sollten jedoch nicht direkt auf die Haut aufgetragen, sondern zuvor mit einem Basisöl vermischt werden, um Hautreizungen zu vermeiden. Für Verspannungen hat sich vor allem Pfefferminzöl bewährt, das nicht nur angenehm duftet, sondern auch einen belebenden Effekt hat. Insbesondere bei Verspannungskopfschmerzen kann es gute Dienste leisten. Weitere beliebte ätherische Öle zur Massage sind Lavendel-, Eukalyptus- und Jojobaöl.

Von:
Tamara Draisbach
21. Oktober 2023