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Superfood

Olivenöl: So gesund ist das flüssige Gold

Von Elma Placo 29. Mai 2021
Credit: Unsplash
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Das Speiseöl schlechthin der mediterranen Küche ist ohne Zweifel das Olivenöl. Aber es ist nicht ohne Grund auf der ganzen Welt so beliebt. Wir haben die wichtigsten gesundheitlichen Vorteile zusammengefasst.

Die Olivenernte entscheidet über Qualität

Olivenöl wird aus den Früchten des Olivenbaums gewonnen. Olivenbäume wachsen vor allem in den südlichen Mittelmeerregionen, wie Spanien, Italien und Griechenland. Im Sommer wachsen die jungen Oliven heran und werden zwischen Mitte November und Anfang Dezember geerntet. Die Oliven können manuell oder mit einem mechanischen Verfahren, sogenannten Rüttelmaschinen geerntet werden, die überwiegend in der Industrie zum Einsatz kommen. Aber nicht jedes Olivenöl ist gleich: Anbau, Ernte, Olivenart, Herstellung und Lagerung entscheiden über die Qualität. Das qualitativ hochwertigste Olivenöl, oder auch „Extra Virgin“ genannt, zeichnet sich durch von Hand gepflückte Oliven aus. Jede Frucht wird zum idealen Erntezeitpunkt verwendet, wodurch maximaler Geschmack bei der Herstellung entsteht. 

Herstellung

Heutzutage wird für die Industrie aufgrund der sehr hohen Nachfrage an Olivenöl das Öl hauptsächlich zentrifugiert. Das bedeutet, dass zunächst die ganze Frucht zerkleinert und zu einem Brei verarbeitet wird. Durch das Hinzufügen von Sauerstoff werden die Oliven-Zellwände zerstört. Das Öl aus dem Brei wird im letzten Schritt in einer Zentrifuge extrahiert. Traditionelle Bauern schwören allerdings immer noch auf das alt bewährte Verfahren über eine Mühle und Presse. Dabei werden die Oliven zunächst gewaschen und im Anschluss auf dem Boden einer Ölmühle zerkleinert und gemahlen. Die Masse wird dann zwischen Ölpresskörben geschichtet und gepresst, wodurch eine Mischung aus Wasser und Öl entsteht. Da Wasser und Öl eine andere physikalische Dichte haben, verbinden sie sich nicht. So kann nur das wertvolle Öl abgeschöpft werden.

Geringe Hitze bei Herstellung ausschlaggebend

Wichtig ist, dass bei der Gewinnung von Olivenöl so wenig Hitze wie möglich zum Einsatz kommt, damit das Öl möglichst wenige Aromen verliert. Die Temperaturen, die man normalerweise einsetzt, betragen zwischen 25 und 35°C. Je weniger Hitze zum Einsatz kommt, umso schonender ist das Öl zubereitet – und verdient Attribute wie „extra nativ“ oder „kaltgepresst“.

3 Vorteile von Olivenöl

  • Dank seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkstoffe wie Vitamin E soll der Verzehr von Olivenöl gegen Herzkreislauferkrankungen helfen und das Immunsystem stärken. 
  • Olivenöl besteht größtenteils aus ungesättigten Fettsäuren (Omega-3– und Omega-6-Fettsäuren), die stoffwechselfördernd sind und den Cholesterinspiegel senken.
  • Anders als andere Öle ist Olivenöl vielfältig. Dank der verschieden Olivensorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Jedes Gericht kann so schon mit einem Schuss verfeinert und intensiviert werden. 
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