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Muttermale narbenfrei entfernen

Von eternal Beauty Redaktion 27. April 2021
Credit: Pexels
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Bei Muttermalen handelt es sich zwar meist um gutartige ungefährliche Hautwucherungen, dennoch werden sie oftmals als unästhetisch empfunden. Gerade im Gesichtsbereich stören sie das kosmetische Gesamtbild. Doch wer sich ein Muttermal entfernen lassen möchte, muss auch mit Narben rechnen. Und weil die Angst vor einer sichtbaren Narbe oft größer ist, als der Wunsch nach der ästhetischen Optimierung, entscheiden sich viele Patienten gegen einen Eingriff. Dabei ist es mithilfe modernster Technik durchaus möglich, Muttermale narbenfrei entfernen zu lassen.


Pigmentierte Zellansammlung

Wenn sich an einer Stelle besonders viele pigmentbildende Zellen, sogenannte Melanozyten, ansammeln, dann entstehen braune bis schwarze Muttermale. Sie können sowohl angeboren sein oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. Wenn die Haut häufig den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt ist, begünstigt das die Bildung der hyperpigmentierten Zellen. An sich handelt es sich bei Muttermalen um gutartige Hautwucherungen, weshalb sie hauptsächlich ein kosmetisches Problem darstellen. Verändern sie sich jedoch in Größe, Form oder Farbe ist Vorsicht geboten. Denn dann könnte sich die Wucherung zu Hautkrebs entwickeln.


Die fast narbenfreie Alternative: Shave Exzision

Mithilfe modernster Technik ist es inzwischen möglich, gutartige Muttermale, Warzen und Fibrome narbenfrei zu entfernen. Ist das Muttermal noch recht klein, kann es im Zuge der sogenannten Shave Exzision mit einem Skalpell flach abgeschabt werden. Im Gegensatz zur Behandlung mit Radiofrequenz oder Laser, hat diese Methode einen entscheidenden Vorteil, erklärt Dr.Mmed. Darius Alamouti: „Bei allen Energie-Geräten entsteht nach der Behandlung an der Oberfläche eine Verschorfung oder eine Kruste. Eine genaue Einschätzung, inwieweit die Wurzel des Muttermals vollständig entfernt worden ist, kann somit nicht gemacht werden. Deshalb ist die Shave Exzision vorzuziehen. Bei der vorsichtigen Abtragung des Muttermals kann eine sichere Einschätzung gemacht werden, ob die Wurzel makroskopisch entfernt worden ist.“ Dieser Pluspunkt sei den meisten Patientinnen und Patienten jedoch noch kaum bekannt.


Ablauf und Nachsorge

Um eine schonungsvolle und möglichst schmerzfreie Behandlung zu garantieren, ist lediglich eine lokale Betäubung des betroffenen Hautareals notwendig. Das hat den Vorteil, dass man nach dem circa halbstündigen Eingriff keine lange Schonfrist einhalten muss. Auch die Wundheilung geht vergleichsweise glimpflich vonstatten: „Der Heilungsprozess ist mit dem einer Schürfwunde vergleichbar. Direkt nach dem Eingriff entsteht eine kleine Kruste, die nach spätestens zwei Wochen abfällt.” Wie bei jedem Eingriff ist auch nach der Shave Exzision eine sorgfältige und konsequente Nachsorge der Schlüssel für ein optimales Ergebnis. „Weil die Regeneration der Haut bei jedem Menschen bis zu sechs Wochen dauert, sollte man nach der Behandlung die Stelle mit Lichtschutzfaktor 50+ vor der Sonne schützen, um die Bildung neuer Pigmentstörungen zu vermeiden”, erklärt Dr. Alamouti.