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Minimal Invasiv

Die besten Alternativen zum Facelift

Credit: Unsplash

Ein Facelift war lange Zeit DIE ästhetische Anti-Aging-Behandlung überhaupt – doch es scheint einen Paradigmenwechsel zu geben, denn die Zahl der Eingriffe geht zurück. Was die Gründe dafür sind und welche Alternativen es gibt, erklärt eternal beauty.

Eines vorweg: Ein Facelift ist eine operative Behandlung, die ein erschlafftes Hautbild langfristig und drastisch verbessert. Tiefe Falten und hängende Hautpartien können durch diesen Eingriff entfernt werden. Für diese Operation ist man allerdings nur bei extremer Hautschlaffheit geeignet. Wer deshalb ausscheidet oder sich aufgrund der Regenerationszeit gegen ein Facelift entscheidet, muss auf andere Verfahren ausweichen. Ähnliche Resultate können Sie von den folgenden Alternativen aber nicht erwarten. Minimalinvasive Treatments oder In-Office-Behandlungen sind von der Effektivität nicht mit einem Facelift vergleichbar, dafür sind die Maßnahmen aber auch nicht so beanspruchend und mit weniger Downtime verbunden.

Alternativen zum Facelift: Botox

Eines der populärsten Mittel gegen Falten ist Botox. Das Nervengift hat zwar schon seit Ende der 70er die Medikamentenzulassung der FDA, aber für ästhetische Zwecke wurde Botulinumtoxin erst 2002 offiziell zugelassen. Die faltenglättende Wirkung der Substanz wurde dabei ganz zufällig, während einer Augenbehandlung, entdeckt. Zur Injektion verwendet man verschiedenste Varianten des muskellähmenden Toxins, am häufigsten wird aber Typ A gespitzt. Das finale Resultat kann man 72 Stunden nach dem Eingriff erwarten. Kostenpunkt: Zwischen 450 bis 800 Euro pro behandelte Hautzone.

Ein Klassiker – Filler

Filler gehören mittlerweile zu den Basics der ästhetischen Medizin. Für einen Lifting-Effekt werden entweder Filler auf Basis von Hyaluronsäure verwendet, beispielsweise Juvéderm, oder sogenannte Biostimulatoren, die die körpereigene Kollagensynthese fördern. Volumenfüllstoffe wie Sculptra gehören zu dieser Gruppe. Mittel wie diese werden hauptsächlich in die Bereiche um Nase, Wangen oder in die Kinnpartie gespritzt. Das unter die Haut gespritzte Volumen sorgt für ein strafferes und pralleres Gesamtbild. Kostenpunkt: Je nach Art muss man für eine Unterspritzung mit Fillern mit etwa 500 Euro rechnen.

Facetite – Die Alternative zum Facelift

Bei leichter und mittlerer Hauterschlaffung kann man durch die Trendbehandlung Facetite eine Verbesserung erzielen. Die Straffung funktioniert mithilfe von Radiofrequenz, ähnlich wie bei Krampfadern. Zunächst wird lokal betäubt, dann werden über zwei winzige Einstichstellen Elektroden unter die Haut eingeführt. Je nach behandeltem Areal, denkbar ist ein Facetite für Stirn, Mund und Wangen sowie Kinn und Hals, werden die Schnitte am Haaransatz, den Ohren oder in der Kieferpartie gesetzt. Die Elektronen verströmen dann Radiofrequenzwärme, dadurch werden die Bindegewebsfasern aufgeheizt und es kommt zur Straffung. Durch die Wärme schmilzt zusätzlich auch das Fett kleiner Polster, das im Nachhinein ggf. abgesaugt werden kann. Das endgültige Resultat ist nicht direkt nach der Behandlung, sondern erst nach etwa vier bis sechs Monaten zu sehen. Hier ist also Geduld gefragt. Kostenpunkt: Für das gesamte Gesicht um die 5.000 Euro.

Hautstraffung mit Thermage

Eine Hautstraffung mit Thermage funktioniert ähnlich. Es wird ein ThermaCool-System verwendet, das ebenfalls mit Radiofrequenz arbeitet, um behandelte Hautareale aufzuheizen. Das Verfahren ist denkbar bei der Behandlung erschlaffter Augenlider, für das Kaschieren von Falten und das Konturieren der Gesichtspartie. Das Beste an dem non-invasiven Treatment: Man spürt dank betäubender Creme keinen Schmerz, sondern nur einen Kalt- und Warmreiz. Kostenpunkt: Für Gesicht bzw. Augenpartie um die 1.500 Euro.

Von:
Patrick Vogel
10. März 2022