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Fitness

Battle Rope: Das Workout mit Schwung

Von Elma Placo 18. Juni 2021
Credit: Unsplash
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Das Training mit dem Battle Rope ist das perfekte Ganzkörper-Workout. Dennoch schrecken viele vor den Übungen zurück und bleiben lieber in der Komfortzone. Wir verraten, wieso Sie das Training am Seil unbedingt ausprobieren sollten.

Wie funktioniert das Rope-Training?

Das Battle Rope-Workout erfordert lediglich zwei Taue oder Seile. Diese bestehen meist aus Nylon, Naturfaser oder Polyester. Man findet die Seile im Fitnessstudio oder draußen auf ausgewählten Sportplätzen. Die Ropes werden mit speziellen Halterungen an der Wand oder im Untergrund fixiert. Je nach Fitnesslevel können Sie kurze, schmale und leichte Seile wählen und sich langsam zu den längeren und breiteren Seilen hocharbeiten. Um in die typische Ausgangsstellung zu kommen, nehmen Sie die Seile und spannen sie, indem Sie sich von der Halterung entfernen. Umschließen Sie beide Seilenden fest mit den Händen. Laufen Sie zwei, drei Schritte nach vorne, sodass die Seile wieder etwas gelockert werden. Dann stellen Sie die Füße schulterbreit auf, die Knie sind dabei gebeugt und der Oberkörper nach vorne geneigt. Nun bringen Sie die Battle Ropes in wellenartige, gleichmäßige Schwingungen.

Battle Rope-Variationen

Neben der Grundstellung gibt es auch noch viele weitere Übungen, die man mit den Battle Ropes ausführen kann. Sie können beispielsweise variieren und mal kleinere und schnellere Wellen oder mal größere und langsamere Wellen schwingen. Auch die Beinposition können Sie Ihrem Trainingsniveau anpassen. Wenn Sie tiefer in den Squat gehen, erfordert es mehr Beinarbeit. Auch einbeinige Squats oder Jump Squats sind Optionen für ein schwierigeres Trainingslevel. Für die ersten paar Male empfiehlt es sich deshalb, einen Trainer an die Seite zu holen, der Ihnen erklärt, was alles möglich ist und worauf es ankommt. 

So effektiv sind die Battle Ropes

Das Schöne am Battle Rope Workout: Jeder kann es machen und kommt dabei schon nach wenigen Minuten so richtig ins Schwitzen. Es fordert nämlich nicht nur das Herz-Kreislauf-System und somit die Ausdauer, sondern kräftigt gleichzeitig den gesamten Körper, sprich Rumpf, Schultern, Arme und Beine. Zudem verbessert das Training die Haltung und den Gleichgewichtssinn. Das Battle Rope Workout erscheint anfangs nur als anspruchsvolles Arm-Training, ist aber ein gezieltes Ganzkörper-Workout. Das werden Sie spätestens dann merken, wenn Sie während des Trainings den gesamten Körper fest und angespannt halten und weniger mit Schwung, stattdessen mehr mit Kraft arbeiten. Für Gleichgewicht sorgen die Beine und die Hüfte: Sie spielen auch bei der Erzeugung von Kraft in den Armen eine große Rolle. Battle Ropes werden gerne in Bootcamps, Zirkel-Workouts und im Functional Training eingesetzt. Sie sind abwechslungsreich und bringen frischen Wind in standardmäßige Workouts. 

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