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Superfood

Sanddorn: Das vitaminreiche Wildobst

Von Elma Placo 26. Juni 2021
Credit: Pexels
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Trotz seiner immensen positiven Wirkstoffe ist Sanddorn nicht ganz so verbreitet wie manch anderes Obst. Dabei handelt es sich bei der kleinen orangefarbenen Beere wohl um das vitaminreichste Wildobst. Grund genug, sich diese Superfrucht mal genauer anzuschauen.

Einheimisches Wildobst

Die Sanddorn-Beere wächst auf stacheligen Sträuchern und wird in ganz Europa angebaut. In Deutschland findet man sie am ehesten in den Küstenregionen, wie beispielsweise an der Ostsee. Zum Wachsen bevorzugt Sanddorn ein raues Klima und kalkhaltigen Sandboden. Aufgrund der leuchtend orangenen Farbe der Beeren ist der Strauch auch als Orangenbeerenstrauch bekannt. Die Beerenernte erfolgt im Spätsommer. 

Großer Vitamin-Lieferant

Vor allem im Winter fehlt es uns oft an Vitamin C. Mit der Sanddorn-Beere können wir unseren Vitaminhaushalt mächtig aufstocken. 100 Gramm Sanddorn sollen um die 900 Milligramm Vitamin C enthalten, das entspricht etwa achtmal soviel wie bei einer Zitrone. So wird das Immunsystem auch über die kalte Jahreszeit optimal geschützt. Die in der kleinen Beere enthaltene Aminosäure Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A (Retinol) umgewandelt. Dieses schützt vor Oxidation und stärk Haut und Augen und Schleimhäute. Die fettlöslichen Vitamine, wie Vitamin A und E, können dank des Fettanteils der Sanddorn-Beere (Omega-7-Fettsäure) gut vom Körper aufgenommen werden. Davon kann beispielsweise eine träge Verdauung profitieren.

Gut für Muskeln und Knochen

Im Fruchtfleisch der Sanddorn-Beere sind Magnesium, Eisen, Kalzium und Mangan enthalten. Zusammen unterstützen sie Muskeln und Nervenzellen und stärken die Knochen. Die enthaltenen Gerbstoffe haben eine heilende Wirkung und fördern die anti-bakteriellen Prozessen im Körper. 

Einsatzmöglichkeiten

Da Sanddorn relativ sauer schmeckt, wird es nicht so gerne frisch gegessen. Jedoch in Form von Gelee, Öl, Tee oder Saft ist es sehr schmackhaft. Im Tee mit einem Löffel Honig könnte es an kalten Wintertagen die beliebte heiße Zitrone ablösen. Tiefgefroren können die Beeren auch in einem Smoothie verarbeitet oder getrocknet als Snack oder Topping verzehrt werden. Als Öl wird Sanddorn dank der zusätzlichen E-Vitamine gerne zur Behandlung von Hauptproblemen eingesetzt, da es entzündungshemmend wirkt.

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