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Superfood

Nori: Rotalge mit Superfood-Status

Von Elma Placo 22. Mai 2021
Credit: Pexels
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Jeder Sushi-Fan kennt die Nori-Alge. Aber wieso hat die getrocknete Alge eigentlich den Ruf als neuartiges Superfood verdient? eternal beauty hat die Nori-Alge mal genau unter die Lupe genommen.

So entsteht Nori

Die Nori-Alge ist eine Rotalge und kommt aus dem asiatischen Raum. Sie wird überwiegend in China, Korea und Japan kultiviert. Aber auch in Kalifornien und in der Bretagne befinden sich sogenannte Algenfarmen. Während das Gemüse in Asien hauptsächlich frisch auf den Markt kommt, ist es in Europa meist nur getrocknet erhältlich. Die Ernte erfolgt im Herbst. Nach der Ernte werden die Algen mit Süßwasser durchgespült, was für den leicht süßlichen Geschmack sorgt, und zerkleinert. Dann wird die Alge in die bekannte Platten-Form gepresst und anschließend getrocknet. Für den intensiven Geschmack und ein besonders natürliches und hochwertiges Produkt werden die Platten in der Sonne gelagert. Luftdicht verpackt gelangen die Nori-Platten dann zu Ihnen nach Hause.

Lagerung und Zubereitung 

Durch die Röstung färbt sich die rötliche Alge grün und wird vor allem gerne für die Herstellung von Sushi verwendet. Man findet Nori in der asiatischen Küche, aber auch in Salaten, Gemüsepfannen und Nudelspeisen. In gemahlener Form wird die Rotalge als Gewürz verwendet und verfeinert so Ei, Reis oder Fisch. Wenn Sie die Nori-Alge allerdings schon einmal selbst gekauft haben, ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass nach der Öffnung die Alge nach nur wenigen Tage den knackigen Biss und ihr besonderes Aroma verliert. Deshalb sollten Sie sie am besten sofort verzehren. 

Warum ist Nori so gesund?

Algen weisen meist einen außerordentlich hohen Jodgehalt auf. Personen mit einer Schilddrüsenerkrankung sollten deshalb bei dem Verzehr von bestimmten Algenarten Acht geben, wie zum Beispiel dem Japanischen Blatttang, Zuckertang und Riementang. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,2 Milligramm Jod pro Tag für Jugendliche und Erwachsene. Die Nori-Alge ist eine jodarme Algenart und deshalb unproblematisch. Bei Veganer:innen ist Nori dank seines hohen Vitamin B12-Gehalts äußerst beliebt. Dieses Vitamin findet sich nämlich vor allem in tierischen Produkten. Auch in der Verfügbarkeit von Natrium, Kalium, Magnesium und Eisen kann die Nori-Alge punkten. Mit einem hohen Eiweißgehalt von circa 11 Gramm auf 100 Gramm und wenigen Kalorien ist sie auch ein idealer Snack zum Knabbern für zwischendurch. Je nach Anbau, Erntezeit und Lagerung können die Nährwerte und der Mineralgehalt aber auch variieren. 

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